Neue Taktik nicht erfolgreich

Systemänderung erleichtert Dirmingen das Spiel

DIRMINGEN - (ChA)  Gegen einen Gegner aus dem  Tabellenmittelfeld wollte Trainer Mischa Lautenschläger eine neue taktische Formation ausprobieren. Doch wie schon in den Testspielen scheint dies keine gute Idee zu sein.

Ohne Not wurde das in der Vergangenheit sehr erfolgreiche Sturmduo Leber/Anstatt getrennt, was beiden Spielerinnen nicht zugute kam.

Anika Leber hatte mit einer Viezahl von Gegenspielerinnen ihre liebe Not und Nadine Anstatt kam in einem völlig überbesetzten Mittelfeld nicht wirklich positiv zur Geltung.

Von Beginn an war zu erkennen, dass sich die Heimmannschaft zum Ziel gesetzt hat sich mit einem achtbaren Ergebnis aus der Affäre zu ziehen. Im Prinzip standen die 10 Feldspielerinnen während der gesamten Spielzeit in der eigenen Hälfte und zwangen die Schott-Frauen mit großem Einsatz immer wieder in Zweikämpfe, die auf dem holprigen Untergrund sehr oft zu ihren Gunsten ausging. Da taktisch bedingt auch das Team aus Mainz eine große Anzahl an Spielerinnen im Mittelfeld plaziert hatte, gab es kaum Raum für flüssige Kombinationen. Hinzu kam an diesem Tag, dass auch das Passspiel der Mainzer Frauen sehr zu wünschen übrig lies, so dass man immer wieder von neuem versuchen mußte, das Dirminger Bollwerk zu überwinden. Dies gelang dann in der 16. Minute Nadine Bechtel, die zum richtigen Zeitpunkt eingelaufen war und mit dem Kopf unhaltbar zum 1:0 vollendete. Die weiteren Bemühungen verliefen alle mehr oder weniger im Sande und es mußte ein Freistoß in der 34. Spielminute dafür herhalten, das Ergebnis auf 2:0 durch Madita Spee zu erhöhen. Bis zur Pause blieb es zwar bei der deutlichen Feldüberlegenheit, ohne aber zwingende Gelegenheiten zu kreiren.

 

Auch nach der Pause änderte sich das Gesamtbild nicht entscheidend. Dirmingen war nur darauf aus das Spiel der Schott Frauen zu unterbinden, was ihnen auch weiterhin sehr gut gelang. Je länger sie das relativ knappe Ergebnis halten konnten, um so mehr stemmte sich Dirmingen gegen weitere Gegentore. Zwar gelang es jetzt doch, die ein oder andere gefährliche Situation herauszuspielen, aber die Zielstrebigkeit aus dem letzten Jahr war an diesem Tag nicht zu erkennen. Es passte in das Bild, dass Sarah Schmitt - die an diesem Tag mit ungewöhnlich vielen Abspielfehler auffiel-  mit einem schwach geschoßenen Strafstroß an der Torhüterin scheiterte.

 

Es war letztlich ein verdienter, aber glanzloser Erfolg, der mehr erarbeitet als erspielt wurde, was vielleicht auch dem ungewohnten und unnötigen 4-1-4-1 System geschuldet war.

 

 

Sport aus Mainz

Regionalliga Damen | Stefan Wasmer | 16.03.2014

Ungewohnte Formation, gewohnte Dominanz

Regionalliga-Fußballerinnen des TSV Schott Mainz bleiben mit 2:0-Sieg in Dirmingen weiter klar auf Aufstiegskurs.
   

Dirmingen. Die Fußballerinnen des TSV Schott Mainz scheinen ihrer mehr als erfolgreichen Linie auch im Jahr 2014 treu zu bleiben und steuern weiter dem Aufstieg in die Zweite Liga entgegen. Mit 2:0 (2:0) gewann die Werkself ihr erstes Punktspiel des Jahres beim SV Dirmingen und feierte in der Regionalliga Südwest den 13. Sieg im 13. Match. „Die erste Partie nach der Winterpause ist immer schwierig“, sagte Trainer Mischa Lautenschläger. „Deswegen war dieser gelungene Start sehr wichtig.“

Das Endergebnis stellten die Mainzerinnen schon vor dem Seitenwechsel her. Nadine Bechtel köpfte nach einer Flanke von Stefanie Wagner das 1:0 (20.). Und Madita Spee legte in der 40. Minute mit einem Freistoß über die Mauer das 2:0 nach.

 

Schmitt verschießt Foulelfmeter

Allgemeine Zeitung Mainz

Schott-Frauen geben sich genügsam

Regionalliga-Primus gewinnt „nur“ 2:0

DIRMINGEN - (jre). „Pflicht erfüllt“, resümierte Trainer Mischa Lautenschläger nach dem 2:0-Sieg der Fußballerinnen des TSV Schott Mainz beim SV Dirmingen. „Für das erste Spiel nach der Winterpause bin ich zufrieden“, so der Coach, dessen Team ohne die verletzten oder erkrankten Stammkräfte Fiona Röhrig, Birte Richter, Chiara Loos und Deniz Özer antrat. Schwierig für die Kombinationen der Gäste sei zudem „der holprige Naturrasen“ gewesen. Ein Kopfballtor von Nadine Bechtel (16.) nach Flanke von Stefanie Wagner sowie ein Freistoßtreffer von Madita Spee (34.) genügten Schott zum ungefährdeten Sieg. Insgesamt habe sein Team „nur einen Eckball zugelassen“, kommentierte Lautenschläger begrenzte Offensivbemühungen des Gastgebers. Dass nicht meht Tore fielen, lag zum einen an der mäßigen Chancenverwertung. So parierte die SV-Torhüterin unter anderem einen Strafstoß von Sarah Schmitt (80.). Zum anderen gab Lautenschläger zu bedenken, dass die Teams, die gegen Schott viele Gegentore bekommen hatten, „jetzt versuchen, das Hinspielergebnis besser zu gestalten und noch defensiver spielen.“

 

TSV Schott Mainz: Bauer – Gilles (75. Rissel), Weyershäuser, Spee, Loy – Schmitt – Wagner, Häfner, Anstatt (84. Lamotte), Bechtel – Leber.

 

 

Homepage TSV Schott Mainz

2:0-Sieg zum Auftakt

SV Dirmingen - TSV SCHOTT Mainz 0:2 (0:2)

Im ersten Pflichtspiel nach der Winterpause gelang unserer 1. Frauenmannschaft beim SV Dirmingen ein 2:0-Sieg. Nadine Bechtel (16.) per Kopf nach Flanke von Stefanie Wagner und Madita Spee (34.) per Freistoß trafen für den TSV bereits vor der Pause. SCHOTT war im gesamten Spiel die klar dominierende Mannschaft, verpasste aber einen deutlicheren Sieg. Dabei waren weitere Möglichkeiten durchaus vorhanden, sie wurden jedoch allesamt vergeben. Selbst ein Strafstoß brachte keinen weiteren Treffer. Dennoch war das Trainerteam für's Erste zufrieden.

 

 

 

Allgemeine Zeitung Mainz

Schott-Frauen in Dirmingen klarer Favorit

MAINZ - (jre). Am Samstag starten die Fußballerinnen des TSV Schott Mainz beim SV Dirmingen in den zweiten und entscheidenden Teil der Regionalliga-Saison. Nach fast viermonatigem Überwintern als Tabellenführer gibt es für Trainer Mischa Lautenschläger ein klares Ziel: „Am Ende wollen wir ganz oben stehen“. Dafür müsse man von den acht ausstehenden Partien „sicher sechs gewinnen“, denn „Montabaur wird alles versuchen, um uns abzufangen“, warnt der Coach.

Sieben Punkte Vorsprung auf den Verfolger, eine Tordifferenz von 73:4 sowie die makellose Bilanz von zwölf Siegen in zwölf Ligaspielen zeigen die Dominanz der Mainzerinnen. Auch gegen Dirmingen, den letztjährigen Meister der Verbandsliga Saarland, wird sich an dieser Tendenz wohl nichts ändern. Das Hinspiel gewann Schott 8:0. Entsprechend optimistisch blickt Lautenschläger auch auf den Rest der Saison: „Prinzipiell ist es machbar, ungeschlagen zu bleiben.“